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Rasant und poetisch – »Ungeschoren«, der neue Krimi des schwedischen Erfolgsautors Arne Dahl, der bereits zwei Mal den Deutschen Krimipreis erhielt: In ihrem neuen Fall wird das Stockholmer A-Team um Kommissarin Kerstin Holm gleich mit vier Leichen konfrontiert, die alle eine winzige Tätowierung tragen ... (buchreport.de)
»Rasant und poetisch zugleich hinter diesem Kriminalroman steckt ein genialer Kopf«, schreibt die schwedische Presse. »Ungeschoren«, ein neuer Fall für Arne Dahls Sonderermittler, spielt zum hellen Mittsommer und präsentiert einen gespenstisch dunklen Täter. (Amazon )
»Ungeschoren« heißt der neue Fall für das Stockholmer A-Team um Kommissarin Kerstin Holm. Atemberaubend spannend, spielerisch leicht und teuflisch zugleich, geht er an die Grenzen des Genres und gehört unbestritten zu den brillantesten seiner Art: Mittsommer, die hellste Nacht des Jahres, steht bevor, die Zeit der Hoffnung, Sehnsüchte und Mythen. Da werden in Stockholm innerhalb kürzester Zeit die Leichen von vier Menschen gefunden. Auf unterschiedlichste Weise zu Tode gekommen, verbindet sie doch ein grausiges Detail. Sie alle tragen eine winzige Tätowierung in der Kniekehle, die zusammen ein Wort ergeben: PUCK. Getrieben von einer perfiden Moral aber, hat der Täter sein Werk noch nicht vollendet und scheint zu gerissen für die Ermittler. (Amazon )
Es geht arg verwirrend zu im Roman »Ungeschoren« des schwedischen Bestseller-Autors Arne Dahl. Es ist Mittsommerzeit, und die Stockholmer Sonderermittlungstruppe hat nach dem Weggang ihres Chefs Jan-Olov Hultin mehr zu tun denn je. An einer späten Stelle des Romans fasst eine der zahlreichen Figuren die Lage zusammen – vielleicht auch, damit der Leser den roten Faden wieder aufnehmen kann. »Hjelm ermittelt gegen Chavez. Jon Anderson wird in Polen niedergestochen. Mörderische polnische Krankenschwester wird in Schweden erschlagen. Chef von Schund-Fernsehsender wird von Fernsehkritiker erschossen. Kurdische Frau ermordet kurdischen Bruder. Moldawischer Schwimmtrainer wird von Prostituierter ermordet.«
Als würde das nicht reichen, finden die Ermittler der Truppe rund um ihre neue Chefin Kerstin Holm auch noch Leichen, denen ein kreisrundes Stück ihres Schädels im Rachen steckt – und vier Opfer, deren postmortal beigebrachte Tätowierungen (P-U-C-K) gemeinsam den Namen des Kobolds aus Shakespeares Sommernachtstraum ergeben. Wie nur, fragt sich der Leser da öfters mal verzweifelt, mag das alles zusammenhängen – wenn es denn überhaupt zusammenhängt?
Aber in »Ungeschoren« hängt dies alles miteinander zusammen. Und es ist auf derart kunstvolle Art und Weise miteinander verknüpft, dass die langsame Aufklärung der Fälle die Leser für die zuvor heillos wirkende Verwirrung wieder entschädigt. Ungeschoren ist sicher nicht Dahls bester Krimi. Aber er verknüpft Spannung mit Niveau, Irritation mit Erleuchtung. Und auch die überraschende Lösung des Rätsels hat es wieder einmal in sich.
(Stefan Kellerer, Literaturanzeiger.de)
Arne Dahl ist das Pseudonym des schwedischen Romanautors Jan Arnald, geboren 1963. Arnald ist Literatur- und Theaterkritiker und arbeitet für die Schwedische Akademie, die alljährlich den Nobelpreis vergibt. Als Arne Dahl wurde er in den letzten Jahren mit seinen Kriminalromanen um den Stockholmer Inspektor Paul Hjelm und die Sonderermittler der A-Gruppe bekannt und von Publikum und Kritik begeistert aufgenommen. »Misterioso« ist Paul Hjelms erster Fall, es folgten »Böses Blut«, »Falsche Opfer«, »Tiefer Schmerz«, »Rosenrot« und zuletzt »Ungeschoren«. Arne Dahl erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter zweimal den Deutschen Krimipreis: 2005 für »Falsche Opfer« und 2006 für »Tiefer Schmerz«. (Amazon )
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