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Ermittlungen von internationaler Tragweite beschäftigen Kommissar Yngvar Stubø in seinem neuen Fall »Die Präsidentin«: Am norwegischen Nationalfeiertag verschwindet die amerikanische Präsidentin Helen Lahrdal Bentley spurlos aus ihrer Hotelsuite. Kollegin Hanne Wilhelmsen liefert Stubø einen entscheidenden Hinweis ... (buchreport.de)
Es ist der Morgen des 17. Mai, norwegischer Nationalfeiertag. Helen Lahrdal Bentley, die amerikanische Präsidentin, macht ihren ersten Staatsbesuch in dem Land, aus dem ihre Vorfahren stammen. Als sie zum Empfang abgeholt werden soll, ist ihre Suite leer. Niemand hat die Räume betreten oder verlassen – und doch ist Helen Bentley verschwunden. Yngvar Stubø wird mit dem hoch brisanten Fall betraut, aber die Amerikaner stellen ihm ihren Sicherheitsexperten Warren Scifford zur Seite, ausgerechnet den Exliebhaber seiner Frau Inger Johanne. Scifford spielt ein undurchsichtiges Spiel. Doch auch die Weste der Präsidentin scheint nicht blütenweiß zu sein: Welche Pläne verfolgt ihr arabischer Studienfreund Al Muffet? – Eine politische Entführung, zu der Hanne Wilhelmsen ihrem Kollegen Stubø den entsprechenden Hinweis gibt. (Piper Verlag)
Als Bill Clinton da war, ist alles mehr als hervorragend gelaufen. »Er ist durch die Stadt marschiert, hat Bier getrunken und Gott und der Welt guten Tag gesagt«, heißt es im Roman Die Präsidentin der norwegischen Erfolgs-Autorin Anne Holt. »War sogar in der Konditorei. Hat gegen jeden Plan und jede Abmachung verstoßen.« Und trotzdem ist alles glatt gegangen, als der US-Präsident nach Oslo kam. Und trotzdem war damals etwas anders als heute – etwas, was den Sicherheitskräften des Landes diesmal richtig Angst macht. Denn Clinton, das war vorher: »Vor dem 11. September«.
Jetzt aber lebt auch Skandinavien in einer Epoche nach den Terroranschlägen vom 11. September, und diesmal hat sich Helen Lahrdal Bentley in Oslo angekündigt. Bentley ist die erste Präsidentin der USA, Norwegen das Land ihrer Vorfahren – und plötzlich ist die Präsidentin weg, aus ihrer Hotelsuite verschwunden! Yngvar Stubø wird damit betraut, gemeinsam mit dem US-Sicherheits-Experten Warren Scifford den Spuren der Entführung nachzugehen, die auf ein Verbrechen im Umfeld des Islamismus schließen lassen. Aber auch Bentley hat ein düsteres Geheimnis, weshalb sie auch verhindert hat, dass Überwachungskameras in ihrem Appartement installiert wurden. Hat sich die Präsidentin vielleicht gar aus freien Stücken mit ihrem Entführer getroffen? Langsam enthüllt Stubø die dunklen Zusammenhänge. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt ...
Mit viel Gespür für Dramatik entwickelt Holt ihren Plot aus den unterschiedlichsten Perspektiven, um dann alle Handlungsstränge im Blick auf das Verbrechen zu bündeln. Das macht Die Präsidentin zu einem klug gebauten, ungemein fesselnden Krimi. Und zu einer Unterhaltungslektüre auf höchstem Niveau.
(Literaturanzeiger, Amazon )
Anne Holt, geboren 1958 in Larvik, wuchs in Norwegen und in den USA auf. Als freie Autorin lebt sie heute in Oslo und Südfrankreich. Seit 1993 veröffentlicht sie Kriminalromane, die zu internationalen Bestsellern avancierten und mit den wichtigsten Krimipreisen ihres Landes ausgezeichnet wurden. Zuletzt erschienen auf Deutsch »Die Präsidentin« und »Der norwegische Gast«. (Piper Verlag)
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